Parodontitis-Therapie ganzheitlich

Du bist was Du isst!", wusste schon Hippokrates. Zur gleichen Zeit wussten die Ärzte im damals hoch entwickelten China, dass es Zusammenhänge zwischen dem Mund und den restlichen Bereichen des Körpers gibt, mit denen erfolgreiche energetische Therapien durchzuführen waren.

In diesem Zusammenhang spielt die biologische Wertigkeit der Nahrung sowie die Abwesenheit von chemischen Stoffen eine grundlegende Rolle. Parodontalerkrankungen treten fast immer im Zusammenhang mit Störungen des Verdauungssystems oder falscher Ernährung auf. Manchmal kommen auch Materialprobleme, Stress, psychische Probleme, Fehlbelastungen und Stoffwechselstörungen dazu.

Die schonende Parodontitis-Therapie umfasst:

  • Ursachenforschung und Beseitigung
  • Entfernung von Karies
  • Austausch der Amalgamfüllungen und Amalgamausleitung
  • Verwendung von gut verträglichen Dentalmaterialien, i. d. R. Keramik
  • GBT - Guided Biofilm Therapie - Entfernen von Belägen und Zahnstein zu 100%
  • PZR - Professionelle Medizinische Zahnreinigung mit schonenden Verfahren
  • UPT - Unterstützende Parodontaltherapie mit schonenden Verfahren
  • Desinfektion der Zahnfleischtaschen mittels Ozon oder Soft-Laser
  • Dauerhafte Optimierung der häuslichen Pflege, i. d. R. Schall-Zahnbürste
  • Ernährungsberatung, Ernährungsumstellung
  • Symbioselenkung und Darmsanierung
  • Zufuhr von biologisch wertvollen Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Enzyme, Orthomolekular-Therapie
  • Unterstützung durch z. B. homöopathische MittelBachblüten, Phytotherapie, Aromatherapie
  • Abbau von Stress und Handling der psychischen Belastungen
  • Gezielte körperliche Aktivität - z. B. Sport, Yoga, Qi Gong

Was Sie selber tun können

Ernährungsumstellung

  • Natürliche basische Ernährung – essen Sie viel Gemüse, Salate, Sprossen, Nüsse und Samen. Keine Milch, wenig Getreide, Zucker, Kuchen, Fleisch und Fisch.
  • Trinken Sie viel Wasser und Kräutertees – Keine Softdrinks, wenig Kaffee und Alkohol.
  • Würzen Sie mit Kristallsalz und naturbelassenen Ölen.
  • Schmecken Sie mit Kräutern und biologischen Gewürzen ab – Petersilie, Eukalyptus, Fenchel, Kamille, Minze, Myrrhe, Gewürznelke, Rosmarin, Tymian, Salbei, Teebaum, Zimt, Ginseng.
  • Achten Sie auf einen optimalen Vitamin- und Mineralstoffhaushalt (Vitamit A, B, C, D, Zink und Kalzium) – wenn nötig, gleichen Sie den Mangel aus.

Optimieren Sie die Mundpflege

  • Putzen Sie Ihre Zähne nach jedem Essen – am besten mit einer elekrischen Zahnbürste.
  • Putzen Sie 5 Minuten, jeden Morgen und jeden Abend – das fördert die Durchblutung.
  • Benutzen Sie Zahnpasta die gegen Parodontitis schützt – spucken Sie die Zahnpasta nur aus, spülen Sie nicht mit Wasser nach – so können die Pflegestoffe länger einwirken.
  • Für Zwischendurch, wenn Sie unterwegs sind und nicht putzen können, nehmen Sie zuckerfreie Zahnpflegekaugummis.
  • Reinigen Sie auch die Zahnzwischenräume und die Zunge sehr gründlich.
  • Benutzen Sie Xylit oder ätherische Öle als Mundspüllösung.
  • Ölziehen verbessert das Milieu und fördert die Durchblutung.
  • Probiotika sorgt für die optimale Bakerienbalance.
  • Gehen Sie zu regelmäßigen Kontrollen in die Zahnarztpraxis.
  • Lassen Sie sich regelmäßig die Zähne professionell reinigen und mit Ozon desinfizieren.

Die sanfte Parodontitis-Therapie

Die Therapie ist somit mehrgleisig anzugehen. Auf der einen Seite geht es darum die Zahl und die Aggressivität der Bakterien zu minimieren und alle negativen Einflüsse zu eliminieren, auf der anderen Seite um den Aufbau der körpereigenen Abwehrkräfte und Behandlung der Allgemeinerkrankung.

Durch die Komplexität der Erkrankung gehören sowohl die Parodontitis-Diagnostik als auch die Therapie in die Hand erfahrener Spezialisten, die in gut funktionierenden fachübergreifenden Netzwerken organisiert sind.

Am Therapieerfolg ist jeder Patient maßgeblich selbst beteiligt. Denn nur durch die intensive Umsetzung des erworbenen Wissens in Bezug auf die häusliche Mundhygiene, ausbalancierte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sowie eine konsequente lebenslange professionelle Betreuung in regelmäßigen Abständen (in der Regel alle 3 Monate) kann ein erneutes Auftreten der Erkrankung auf ein Minimum reduziert werden.