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Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Den Menschen als Ganzes sehen
Dr. / Med. Univ. Budapest
Master of Arts - Integrated Dentistry
Master of Business Administration
Edith Nadj-Papp
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Umweltzahnmedizin - Allergien

Die UmweltZahnMedizin ist eine umfassende, fachübergreifend ausgerichtete Spezialisierung, das sich auf wissenschaftlicher Basis mit den individuellen Wechselbeziehungen zwischen Veränderungen der Mundhöhle und den anderen Bereichen des Körpers beschäftigt.

Eine Bedeutung gewinnt sie besonders bei chronischen Erkrankungen. Hier wird oft außer Acht gelassen, dass diese sehr oft durch Allergien, Unverträglichkeiten und Vergiftungen ausgelöst werden können. Viele dieser Belastungen befinden sich gerade im Mundbereich (Füllstoffe, Prothesen, Kronen und Brücken aus Metall und Kunststoff). Es gilt diese belastende Materialien aufzuspüren und zu entfernen, bzw. nur noch individuell gut verträgliche Materialien in den Mund bei Restaurationen zu verwenden.

Unsere Praxis gehört zu den ersten Praxen in Deutschland, die durch die zertifizierte spezielle Weiterbildung auf diesem Gebiet das nötige Fachwissen erhalten hat.

Im Mittelpunkt der Umwelt-Zahn-Medizin stehen somit die interdisziplinär ausgerichtete zahnärztliche Behandlungskonzepte mit dem Ziel langwierige Erkrankungen zu vermeiden, verhindern oder sie erfolgreich zu therapieren.

Allergien, Diabetes, Rheuma, Magen-Darm-Erkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen und Parodontitis sind chronische Erkrankungen, die einen immer höheren Stellenwert auch in der Zahnmedizin einnehmen.

Die Allergierate hat sich in den letzten 20 Jahren in Deutschland verdoppelt. Die Zahl der Multiple-Sklerose-Patienten ist um das 3-fache gestiegen, die der Morbus-Crohn-Patienten um das 4-fache. Beim insulinabhängigen Diabetes mellitus rechnet man in den kommenden 10-15 Jahren mit einem Anstieg um 70%.

40% der Bevölkerung leiden an Allergien, fortlaufenden Abwehrschwäche, Tinnitus, oder anderen chronischen Erkrankungen, die durch Umweltfaktoren verursacht wurden.

Chronische Entzündungen sind ein Zeichen einer langjährigen Überanspruchnahme des Immunsystems. Diese können sich in unterschiedlichen Symptomen äußern - wie z.B. Migräne, Tinnitus, Rheuma, etc.

Im Mundbereich sind solche Belastungen oft in Form von Parodontitis zu erkennen. Die wiederum systemische Entzündungen unterstützen können und dadurch das Risiko für Kreislauferkrankungen, Schlaganfall oder Frühgeburten erhöhen.

Oft liegen auch Belastungen durch diverse Schadstoffe vor, deren Wirkungen sich überlagern oder verstärken.

Diese Entwicklung führt dazu, dass immer mehr Patienten unter chronischen Erkrankungen leiden. Gleichzeitig bringt das moderne Leben eine Vielzahl stofflicher Belastungen mit sich, unter anderem auch in Form zahnärztlicher Werkstoffe. 

Bis heute stehen noch keine Materialien zur Verfügung, mit Ausnahme von Keramiken, die für jeden Patienten zu jedem Zeitpunkt immer biokompatibel und somit gut verträglich sind. Somit ist das Ziel jeder umweltdiagnostischen Diagnostik und Therapie das Erkennen und Beseitigen von Belastungsfaktoren bei der gleichzeitigen Stärkung des Immunsystems. 

Gerade die ganzheitlich arbeitende UmweltZahnMediziner sehen den Menschen in seiner Gesamtheit. Das ist notwendig, um die wesentlichen Ursachen zu erkennen.

Handelt es sich um eine Materialbelastung, um Umweltschäden, wie z.B. Innenraumschadstoffe aus dem Wohn- und Arbeitsumfeld oder um eventuelle Lebensmittelbelastung? 

Der erste Schritt ist, wie immer, eine umfassende Anamnese und Labordiagnostik, um die Krankheitsquellen herauszufinden und den weiteren Behandlungsweg zu bestimmen.

Durch den fachübergreifenden Informationsaustausch, Teilnahme an Qualitätszirkeln und interdisziplinären Kooperationen mit Immunologen, Internisten, Diabetologen, Orthopäden, Umweltmedizinern und Allgemeinärzten können wir die für jeden Patienten den individuell optimalen Behandlungsablauf gemeinsam aussuchen.

Symptome

Die Symptome können sowohl lokal als auch systemisch auftreten, bzw. einzeln oder in Kombination. In Form von:

  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen
  • Alzheimer
  • Burn-out-Syndrom
  • Chronische Müdigkeitssyndrom
  • Depressionen
  • Depressive Verstimmungen
  • Entzündungen
  • Fibromyalgie
  • Gelenkschmerzen/Arthralgien
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Lähmungserscheinungen
  • Migräne
  • MS
  • MCS
  • Müdigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Neuralgien
  • Parästhesien
  • Parkinson
  • Parodontitis
  • Schlafstörungen
  • Zahnfleischentzündungen

Zahnärztliche Materialien

In keinem anderen medizinischen Bereich werden so viele Fremdstoffe in den Körper eingebaut, wie im Bereich der Zahnmedizin. Diese Materialien werden von jedem von uns unterschiedlich toleriert. Manche von uns vertragen sie sehr gut, die anderen reagieren mit unterschwelligen Symptomen, die Dritten wiederum mit ganz heftigen Reaktionen.

Allergien gegenüber zahnärztliche Meterialien haben sich bei Zahnärzten und bei zahnärztlichem Personal innerhalb der vergangenen zehn Jahren verdoppelt, bei Zahn-Patienten fast verzehnfacht.

Aus diesem Grunde ist es wichtig das Risiko rechtzeitig zu erkennen und auf ein Minimum reduzieren. Der erste Schritt ist, sehr hochwertige, möglichst aus sehr wenigen Bestandteilen bestehende und generell sehr gut verträgliche Materialien zu verwenden.

Prof. Dr. rer. nat. Dr. rer. biol. hum. habi. Franz Xaver Reichl von der Ludwig-Maximilians-Universität in München rät dringend vor jeder anstehenden zahnärztlichen Restauration einen Verträglichkeitstest  durchführen zu lassen.

Nach der Testung kann dann für jeden Patienten das für ihn optimale Zahnmaterial ausgewählt werden.  

Metalle

Viele Sensibilisierungsreaktionen werden durch Metalle verursacht. Lokale und systemische Entzündungen und Immundefizite können die Folge sein. Ein spezieller Augenmerk liegt hierbei auf Dentallegierungen, metallhaltigem Schmuck und Piercings, metallkaltigen Knöpfen sowie in den Körper eingebrachten chirurgischen Metallen oder auf den beruflichen oder privaten Umgang mit Metallen.

Kunststoffe

Die Sensibilisierungsrate auf Kunststoffe nimmt in Deutschland zu. Man schätzt, dass ca. fünf Prozent der Bevölkerung auf Methacrylate sensibel reagiert. In der Zahnmedizin wir dieses Material für die Herstellung von herausnehmbaren Zahnersatz und in der Füllungstherapie verwendet.

Bestandteile der dentaler Kunststoffe:

  • Methacrylmethacrylat
  • HEMA
  • TEGMA
  • Bis-GMA
  • Hydrochimon
  • Benzolperoxid
  • Dimethyl-p-Toluidin
  • Kolophonium
  • Campherchinon
  • Polyätherätherketon
  • Formaldehyd
  • Metallchloride
  • u.v.m.

Wurzelfüllungs-Materialien

Unverträglichkeiten auf Wurzelfüllungs-Materialien sind ebenfalls möglich. Diese können Formaldehyde, Epoxyde, Metalle und Kunstharze beinhalten und dadurch sensibilisieren.

Vorbelastungen

Vorbelastungen, z.B. chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn, Psoriasis, rheumatoide Arthritis, Immundefekte oder Allergien, können die Ursache, aber auch die Folge der Überempfindlichkeitsreaktionen sein. Von Bedeutung sind auch familiäre Belastungen.

Um wichtige Informationen für den weiteren Behandlungsverlauf zu erhalten, ist manchmal ein längerer Beobachtungszeitraum erforderlich. Das Abklingen oder Verstärken der Symptome können entscheidende Hinweise über die Schadstoffe und deren räumlichen Verteilung liefern. Neben dem Wohn- ist auch das Arbeitsfeld und die das Verhalten im Urlaub von Wichtigkeit.

Schadstoffe aus dem Innenraum

  • VOC (Volatile Organic Compounds)
  • BTX (Lösemittel)
  • Styrole
  • Alkohole
  • Formaldehyde
  • Mikroorganismen (Schimmelpilze und Bakterien)
  • Pestizide, Fungizide, Holzschutzmittel (Pentachlorphenol, Polychlorierte Biphenyle, Dichlofluanid, Tolyfluanid)
  • Insektizide (Alkylphosphate)
  • Flammschutzmittel (Phosphorsäureester, Polybromierte Diphenyläther)
  • Weichmacher (Phthalate)
  • Organische Zinnverbindungen
  • Epoxidharze
  • Isozyanate
  • Schwermetalle (Nickel, Antimon, Cadmium, Cobalt, Quecksilber)
  • Tabakrauchbestandteile (Nikotin, Cadmium, Quecksilber, Formaldehyd)

Ganzheitliche Sicht

Gerade bei Patienten mit Beschwerden unklarer Herkunft werden vom Zahn-Arzt Spezialwissen und eine Sicht auf den Menschen in seiner Gesamtheit verlangt. Nur so kann ein Patient umdassend betreut und behandelt werden.

Schwermetalle bei Kindern

Stoffwechselprozesse und körpereigene Entgiftungsfunktionen sind nach der Geburt nicht direkt abgeschlossen.  Gerade in dem ersten Lebensabschnitt entwickeln sich Kinder besonders schnell.  Durch Umweltgift können diese Entwicklungsprozesse und Wachstumsprozesse sehr leicht gestört werden. Strukturschäden des Nervensystems, durch Blei, Quecksilber und andere Umweltschadstoffe, können sich entwickeln.

Diagnostik in der Umweltzahnmedizin

Die Schulmedizin beschränkt sich auf einen Allergietest, in Form vom Epikutantest. Leider ist dieses Testverfahren für den zahnärztlichen Bereich nicht immer bestens geeignet.

Die Umweltzahnmedizin bietet mehr Möglichkeiten zur Überpfürung dentaler Belastungen. Wie zum Beispiel der Lymphozytentransformationstest, MELISA-Test oder der Basophilengranulationstest.

Wann ist eine umweltmedizinische Diagnostik sinnvoll?

Bei allen chronischen Erkrankungen so auch bei chronischen Zahnfleisch-Entzündungen, Zahnfleisch-Erkrankungen, Zahnbett-Erkankungen/Parodontitis, vor Wurzelbehandlungen, bei wurzelbehandeten Zähnen und grundsätzlich bei großen zahnärztlichen Sanierungen und Restaurationen, z.B bei Füllungen, Kronen, Inlays, Brückenversorgungen oder auch bei Implantaten.

Therapie in der UmweltZahnMedizin

So therapieren wir in der UmweltZahnMedizin: Wir decken drei Felder ab. Nämlich:

  • Wir meiden Belastungen (verwenden nur individuell gut verträgliche Materialien)
  • Wir minimieren Belastungen (entfernen unverträgliche Materialien)
  • Wir stärken das Immunsystem (mittels Ernährungsumstelung, Lebensumstellung, Darmsanierung, Naturheilverfahren und Orthomolekularmedizin)

Unser Sortiment bei der Entfernung von Amalgam-Füllungen

Wir garantieren Ihnen eine sachgerechte Entferung der vorhandenen Metalle - durch einem Schutztuch (Kofferdam), Amalgambohrer, Amalgamsauger (Clean-up-Sauger), Amalgam-Mundschutz und Zufuhr von Sauerstoff.

Wir verwenden nur metallfreie Materialien von höchster Qualität und besitzen eine langjährige Erfahrung hinsichtlich Verträglichkeit von Materialien. Somit reduziert sich das Risiko an Unverträglichkeitsreaktionen auf Materialien in zahnärztlichem Bereich auf ein Minimum.  Denn es gibt eine Vielzahl von Methoden der Materialtestung, um solche Reaktionen im Vorfeld besser vorhersehen zu können.