Marktstr. 16
71254 Ditzingen
T. 071 56 - 81 55
praxis@no_Spamdr-nadj-papp.de

Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Den Menschen als Ganzes sehen
Dr. / Med. Univ. Budapest
Master of Arts - Integrated Dentistry
Master of Business Administration
Edith Nadj-Papp
Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Den Menschen als Ganzes sehen
dr-nadj-papp.de: Fragen Sie uns
Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Dr. Nadj-Papp Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Dr. Edith Nadj-Papp Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Dr. Edith Nadj-Papp
Dr. Nadj-Papp
Dr. Edith Nadj-Papp, Ditzingen
Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin, Ditzingen
Dr. Nadj-Papp, Ditzingen
Dr. Edith Nadj-Papp in Ditzingen
Fragen Sie uns!  Tel 07156 - 8155
Wir sprechen:  dr-nadj-papp.de: Sprachen

Baby-Vorschulkind

Stillen

Wenn Ihr Baby auf die Welt kommt, ist alles neu. Ein wichtiges Thema ist dabei das Stillen, dass neben der körperlichen Entwicklung auch für die Entwicklung der Zähne eine große Rolle spielt.

Früher war es selbsverständlich, dass ein Baby mit Muttermilch ernährt wurde. Nach einer kurzen Phase, als das Stillen nicht modern war, wird es den jungen Müttern immer bewusster, welche Bedeutung es für das psychische und physiche Entwicklung des Kindes hat.

Ein Stillen ist auch aus immunologischen Gründen sehr sinnvoll, denn die Muttermilch enthält Abwehrstoffe, die das Kind gegen Krankheiten schützen.

Positiven Einfluss hat das Stillen auch auf die Kieferentwicklung. Durch das Saguen werden Kiefer, Lippen, Zunge und die übrige Kopf- und Halsmuskulatur gekräftigt, was später für das Sprechen wichtig ist.

Die Entwicklung von Gaumen, Gebiss und Gesicht wird positiv beeinflusst, die richtige Zungenruhelage gefördert und damit das richtige Schlucken angebahnt und es fördert die Nasenatmung und den eigenständigen Lippenschluss.

Zahnen

Alle Milchzähne und die ersten bleibenden Zähne liegen bei der Geburt voll entwickelt im Kiefer. Sichtbar werden die ersten Zähnchen zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat. Unruhige Tage und Nächte  sind mit dem Zahnen verbunden.

Wie macht sich der erste Zahn bemerkbar? Bei manchen Babys kommt der erste Zahn für die Eltern völlig unbemerkt, bei anderen mit Speicheln, gerötete Wangen, geschwollenes Zahnfleisch, Apetitabfall, Fieber, Durchfall, wundem Po, Unruhe.

  • Ihr Baby braucht viel Zuneigung
  • Geben Sie einen kalten Beißring
  • Massieren Sie das Zahnfleisch mit Dentinox oder Osa-Gel ein (Apotheke)
  • Homöopathie:
    • Chamomilla D6 (Schmerzen, Fieber, Durchfall, Krämpfe),
    • Pulsatilla  D6 (große Anhänglichkeit),
    • Magnesium phosphoricum C6 (Krämpfe, Schmerezn, Apetitlosigkeit),
    • Calzium carbonicum C8 (Krämpfe, verspätete Zahnmung),
    • Ferrum phosphoricum C8 (Fieber, Schlaflosigkeit, Durchfall)
  • Viburcol-Zäpfchen (homöopathiesche Zäpfchen)
  • Bach-Blüten: Rescue Remedy (Notfalltropfen)
  • Bernsteinkette
  • Schlafen in Rücken- oder Seitenlage, ohne Kopfkissen
  • Gut für die gesunde Nasenatmung
  • Gut für die richtige Zungenlage
  • Fördert die richtige Entwicklung des Unterkiefers
  • Gut für den kieferformenden Mundschluss
  • Kiefer- und altersgerechter Beruhigungssauger

Ernährung

Karies und Parodontitis sind ansteckende Krakheiten. Die Bakterien werden von anderen Personen durch Gegenstände übertragen. Neuste Studien belegen, dass der Infektionsweg überwiegend durch die Mutter erfolgt.

  • Aus dem Grunde, kosten Sie nie das Essen der Kleinen!
  • Lutschen Sie den Schnuller nie ab!
  • Küssen Sie Ihr Kind nie auf den Mund!
  • Vorsicht, auch die Muttermilch enthält Zucker
  • Es sollte nach dem Durchbruch der ersten Zähnchen abgestillt werden
  • Fruchtsäfte, Sprudelwasser und Tees beinhalten Säuren, die die Zähnchen angreifen und zum Karies führen
  • Zum Trinken eignet sich eine Schnabeltasse oder Becher
  • In den ersten vier Monaten trinkt Ihr Baby ca. 750 ml Milch, danach steigt der Flüssigkeitsbedarf auf etwa 1 Liter am Tag. Die Hälfte davon wird durch Milchnahrung, die andere Hälfte durch den Wassergehalt von Obst- und Gemüsebreien gedeckt.

Fluoride

Chemisch gesehen ist Fluorid das Anion des Elementes Fluor. Fluoride sind in der Natur sehr weit verbreitet. Sie finden sich zum Beispiel in Wasser oder Mineralsalzen.

  • Fluoride sorgen für die Festigkeit der Knochen.
  • Sie sind die Vorsaussetzung für die Härtung des Zahnschmelzes.
  • Sie sind bekannt als Schutzschild gegen Karies, denn sie verbessern die Widerstandsfähigkeit gegen den Säureangriff aus der Nahrung und dessen der Mundbakerien.

Fluoride werden in der Schulmedizin bevorzugt lokal verordnet. Meistens in Form von Zahnpasten, Gels und Tinkturen. Insbesondere bei Kindern mit einer hohen Kariesanfälligkeit, die ihre Ursache nicht nur in Hygiene- und Ernährungsdefiziten, sondern auch in einer substanziell bedingten höheren Porosität und Löslichkeit des Zahnschmelzes hat, haben sie einen hohen Stellenwert.

Das Mittel der Wahl zur Fluoridverabreichung bis zum sechsten Lebensjahr stellt die fluoridhaltige Zahnpaste mit 500 ppm Fluorid da. Bei der Fluoridanwendugn im Milchgebiss ist zu berücksichtigen, dass altersentsprechend ein Teil der Pasten verschluckt werden kann. Laut Studien besteht jedoch keine Gefahr einer Schmelzschädigung, wenn bis zum zweiten Lebensjahr einmal und danach zweimal pro Tag fluoridhalteige Kinderzahnpasta angewendet wird. Alternativ bzw. zusätzlich kann mit Fluoridlack, zweimal pro Jahr, eine verbesserte Kariesprävention im Milchgebiss, insbesondere bei den Risikogruppen erreicht werden.

In der naturheilkundigen Literatur gelten Fluoride als bedenklich, wegen ihrer Ansiedelung im Knochengewebe. Festzuhalten ist in diesem Zusammenhang jedoch, meine persönliche Erfahrung und Erfahrungen vieler naturheilkundig tätigen Kollegen, dass Kinder und Jugendliche, die streng nach naturheilkundigen Regeln aufwachsen, einen deutlich schlechten Gebisszustand haben, als Kinder schulmedizinisch orientierten Eltern. 

Aus diesem Grunde steht die zahngesunde Ernährung, die optimale Mund- und Zahnpflege und die regelmäßige professionelle Betreuung bei der Kariesprophylaxe und bei der Vorbeugung aller zahnärztlichen Herdgeschehen, Umwelt- und Materialbelastungen, Haltungsstörungen etc. nach wie vor an erster Stelle.

Nuckelflaschenkaries - Die große Gefahr

Der Kariesrückgang im Milchgebiss ist im Verlauf von 10 Jahren deutlich geringer ausgefallen als im bleibenden Gebiss.

Die liegt daran, dass nach wir von schwere Zahnzerstörungen speziell im Oberkieferfrontzahnbereich bereits bei Kleinkindern stark verbreitet sind.

Diese massive Milchzahndefekte treten bei ca. 10% der Kinder auf. Bei Familien in besonders schweirigen Lebenslagen und solchen mit Migrationshintergrund liegt die Erkrankungshäufigkeit oftmals bei mehr als 35%.

Ursachen für den Nuckelflaschen-Karies sind exzessives Trinken (vor allem nachts und über das erste Lebensjahr hinaus) von meist zucker- und fruchtsäurehaltigen Getränken, samtig-breiigen, gesüßten Nahrungsmitteln.

Unterstützt wird das Trinkverhalten duch Plastik-Saugerflaschen und Trinkhilfen, da sie durch die leichte Handhabung zum Dauernickeln animieren.

Für die Gesundheit der Zähne mach keinen Unterschied ob Sie Industiezucker, Rohzucker, Ahornsirup oder Honig, bzw. Bioobst oder Obst aus nicht ökologischem Anbau Ihrem Kind verabreichen. Die Zähne sind gleicher Maßen gefährdet.

Schnuller - Die große Gefahr

Viele Eltern greifen nach dem Schnuller, um ihre Kinder zu beruhigen. Das ist falsch. Durch den Schnuller können Kiefer-, Kiefergelenk- und Zahnfehlstellungen verursacht werden, die später nur sehr schwer behoben werden können.

Aus diesem Grund ist darauf zu achten, dass der Schnuller mindestens eine anatomische Form hat, der den Druck nicht auf den Gaumen sondern auf die seitlichen Zähne ausübt und das es spätestens bis zum zweiten Lebensjahr abgesetzt wird.

Wie gewöhnt man Kindern den Schnuller ab? Hier ein paar Tips, die bei unseren kleinen Praxisbesuchern bereits gut funktioniert haben:

  • Beobachten Sie Ihr Kind wan es einen Schnuller braucht (Angst, Langeweile, Hunger)
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum es den Schnuller abgeben soll: Es sieht schöner aus, man versteht die Sprache besser, etc.
  • Kaufen Sie keinen Schnuller nach. Wenn ein Schnuller kaputt ist, wird er nicht ersetzt. So merkt das Kind, dass die Zeit des Schnullers begrenzt ist.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass der Schnuller nur an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten zum Einsatz kommt.
  • Lassen Sie Ihr Kind den Schnuller verschenken, zum Beispiel an ein Baby in der Verwandschaft oder Nachbarschaft. Somit fühlt Ihr Kind, dass es schon groß ist.
  • Auch die Schnullerfee, der Nikolaus oder der Zahnarzt können abhilfe schaffen, den Schnuller mitnehmen unddafür ein shcönes Geschenk bringen.

Daumenlutschen - Die große Gefahr

Manche Babys werden schon im Mutterleib durch eine Unltraschallaufnahme beim Daumenlutschen etappt. Der Damen wird zufällig entdeckt und gibt dem Kind das Gefühl der Gerborgenheit.

Nachdem das Damenlutschen den Kiefer- und den Zahnwachstum ungünstig beeinflusst, sollte dieser ab dem zweiten Lebensjahr abgestellt werden.

Wie gewöhnt man Kindern das Daumenlutschen ab?

Den Damenlutschen abzugewöhnen ist manchmal schwieriger, als das Abgewöhnen des Schnullers. Deshalb kann der Weg manchmal über den Schnuller einfacher sein.

Spielen Sie viel und arbeiten Sie mit unterschiedlichen Ablenkungsmanövern, sodass es tagsüber nicht an das Daumenlutschen denken kann.

Sie können auch einen Lutschkalender einführen und die lutschfreie Tage besonders markieren und diese mit einem schönen Geschenk oder Erlebnis belohnen.

Pflege

Vom Kariesrückgang im Kindesalter profitieren nicht nur die Milchzähne sondern auch die bleibenden Zähne.  Die Empfehlung - Zahn- und Mundpflege ab dem ersten Milchzahn durchzuführen - fällt in einen Zeitraum, in dem das Kind sehr stark auf das Verhalten der Mutter fixiert ist.

Die einfachste Lernform von Kleinkindern ist das Gewöhnen. Bereits damit ist der Aufbau später erwünschte Verhaltensweisen möglich. Deshalb kann durchaus das Ziel sein,

  • aus der Tasse zu trinken
  • regelmäßige Esszeiten einzuhalten und
  • die regelmäige Mund- und Zahnpflege

auf dieser Weise zu entwickeln. Eltern müssen wissen, wann und wie die Zähne gepflegt werden sollen, und ihren Kindern bei der Ausfürhung des Zähneputzens behilflich sein. Folgende Pflegegewohnheiten haben sich seit Jahren sehr gut bewährt:

  • Anfangs mit einem trockenem Wattestäbchen reinigen
  • Später mit einer weichen Babyzahnbürste reinigen
  • Zähneputzen spielerisch üben
  • Beim Papa und Mama zuschauen lassen
  • Ab 2. Lebensjahr mit einer kleinen Zahnbürste selbst putzen lassen
  • Kontrolle und Nachputzen sind bis zum 8. Lebensjahr wichtig 

Full-Mouth-Desinfektion

Mit beginnendem Zahndurchbruch sollte bereits die erste Full-Mouth-Desinfektion vorgenommen werden. Das Kleinkind bekommt dabei einen weichen doppelseitigen Abdrucklöffen ähnlichen Einsatz in den Mund.

Unter einer Schutzatmosphäre durchströmt ganz sanft das kalte Plasma die Zähne und Zahnfleisch und desinfiziert zielorientiert nur inerhalb von drei Minuten. Gänzlich ohne Schädlichen Nebenwirkungen und ohne dabei belastend für Ihr Kind zu sein. So verknüpft Ihr Kind den ersten Zahnarztbesuch mit einer positiven Erfahrung.

Unterstützende naturheilkundige Therapieformen: Akupunktur, HomöopathieBioresonanz-Therapie, PflanzenheilmittelAromatherapie und Bach-Blüten.