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Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
Den Menschen als Ganzes sehen
Dr. / Med. Univ. Budapest
Master of Arts - Integrated Dentistry
Master of Business Administration
Edith Nadj-Papp
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Parodontitis

Parodontale Gesundheit - für ein besseres Leben

Führt Parodontitis zum Herzinfarkt, Diabetes, Leber- und Nierenerkrankung und Erblindung?

Bakterielle Infektionen aus dem Mundbereich können lebensbedrohliche Infektionen in dem gesamten Körper auslösen oder mit unterstützen! Herz-Kreislauf-Patienten mit entzündetem Zahnfleisch haben doppelt so hohes Sterblichkeitsrisiko wie solche mit völlig kompletten Zahnreihen.

Das Wissen der Deutschen um Ursachen und Folgen der Zahnfleischentzündungen, oder wie der Fachmann sagt, Parodontitis, ist trotz der großen Verbreitung der Erkrankung unzureichend. 60% der Bevölkerung kennt die Folgerisiken der Parodontitis nicht, 70% der Menschen ist der Zusammenhang zwischen unzureichender Mundhygiene, Nikotinkonsum und der Entstehung von Zahnfleischentzündungen nicht bekannt. Dabei ist 75% der deutschen Bevölkerung von dieser Erkrankung betroffen.

Zahnfleischbluten, Schwellung des Zahnfleisches, Mundgeruch, Abbau des Kieferknochens, Lockerung der Zähne und Zahnverlust sind weitgehend bekannte Folgen der Infektionskrankheit Parodontitis.

Leider immer noch zu wenig bekannt ist, dass die bakterielle Infektion nicht nur auf den Zahnfleisch beschränkt bleibt.  Die Bakterien werden beim Zähneputzen, Kauen oder bei einer Zahnbehandlung freigesetzt. 

Sie landen in der Blutbahn, zirkulieren im Körper und können dazu führen, dass bestehende Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Alzheimer oder Osteoporose verstärkt werden.

Auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, steigt nach gewissermaßen in Abhängigkeit von dem Ausmaß der Zahnfleischentzündungen.  Das Risiko einer Frühgeburt ist bei einer Schwangeren mit Parodontitis 7-mal höher als bei Frauen mit gesundem Zahnfleisch. 

Das Risiko einer Lungenentzündung ist 10-mal höher bei Menschen die unter Parodontitis leiden. Als weitere Risikofaktoren für Lungenentzündungen gelten: Alkoholkonsum, starkes Rauchen sowie enger Kontakt mit Haustieren.

Parodontitis kann erhebliche Auswirkungen auf den Verlauf der altersbedingen Makuladegeneration, aber auch zu Lidschwellungen, Thrombose der Augenvenen, Entzündungen des Auges und des Augennervs führen.

Parodontitis

Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen dem Tabakkonsum und Parodontitis. Raucher erkranken 2,5 bis 6-mal so oft an einer Parodontitis als Nichtraucher. Die Tiefe der Entzündung und der Knochenabbau sind ausgeprägter. Der Zahnverlust ist höher. Dies beweisen zahlreiche Studien.

Ein großes Problem stellt die verspätete Erkennung einer Parodontitis-Therapie, weil Raucher weniger ausgeprägte Befunde Zeigen als Nichtraucher. Die Entzündungsreaktionen, wie Blutung und Schwellung des Zahnfglesiches sind geringer, somit entsteht der Eindruck, das Zahnfleisch sei gesund. Dies hat zur Folge, dass die Erkrankung sehr oft erst verspätet erkannt wird.

Grund dafür ist, dass der Nervengift Nikotin nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs eindrängt und zur Gefäßverängung führt. Somit wird das Zahnfleisch nicht mehr normal durchblutet und die Sauerstoffversorgung, die Versorgung des Zahnfleisches mit anderen wichtigen Nährstoffen und mit den Immunzellen des Körpes nicht mehr gewährleistet werden kann. Das heißt, die schädliche Bakterien können sich vermehrt ansiedeln und Entzündungen auslösen.

Eine zusätzliche Gefahr entsteht somit auch beim implantatgetragenem Zahnersatz. Sehr oft ist die Einheilung erschwert, bzw. die Verlustrate erhöht.

Aus diesem Grunde fordert Prof. Dr. Michael Noack von der Universität Köln anlässlich des Welt-Nichtrauchertrages einen Hinweis auf den Zigaretten-Verpackungen, dass Raucher ihre Zähne früher verlieren, als Nichtraucher. 

Eine Parodontitis kann sehr oft nur vom Spezialisten erkannt werden, denn die Erkrankung ist nicht immer mit deutlichen Anzeichen verbunden, bzw. bis die Erkrankung für die Patienten erkänntlich ist, ist sie in der Regel sehr weit fortgeschritten. Wie hoch das individuelle Risiko ist, an einer Parodontitis zu erkranken, kann mittels unterschiedlichen Testverfahren, wie. z.B. Speicheltest, festgestellt werden.

In der ganzheitlichen Zahnmedizin verstehen wir das Vorliegen einer Zahnfleischentzündung und Zahnbetterkrankung somit nicht ausschließlich als Folge von bakteriellem Belag und mangelhafter Mundhygiene.

Die Parodontitis ist (oder wie es im Volksmund fälschlicherweise genannt wird, Parodontose) aus ganzheitlicher Sicht, keine isolierte Erkrankung der Mundhöhle, sondern steht in wechselseitiger Beziehung zum gesamten Organismus.

Bei der Entstehung dieser Krankheit spielen u.a. auch Übersäuerung, Immunschwäche, Umweltbelastungen und genetische Faktoren eine Rolle.

Nur die Aufspürung und Eliminierung der Faktoren, die gleichzeitige Mitbehandlung innerer Erkrankungen, die Stärkung des Immunsystems durch ganzheitliche Maßnahmen, die Verwendung biologischer Medikamente und die Durchführung einer Ausleitungs- und Entgiftungstherapie, bzw. einer Darmsanierung und Amalgamsanierung sichern langfristige Erfolge.

Die sanfte Parodontitis-Therapie

Die Therapie ist somit mehrgleisig anzugehen. Auf einer Seite geht es darum die Zahl und die Aggressivität der Bakterien zu minimieren und alle negativen Einflüsse zu eliminieren, auf der anderen Seite um den Aufbau der körpereigenen Abwehrkräfte und Behandlung der Allgemeinerkrankung.

Durch die Komplexität der Erkrankung gehörten sowohl die Parodontitis-Diagnostik als auch die Therapie in die Hand erfahrener Spezialisten die in gut funktionierenden fachübergreifenden Netzwerken organisiert sind.

An dem Therapie-Erfolg ist jeder Patient maßgeblich beteiligt. Denn nur durch die intensive Umsetzung des erworbenen Wissen in Bezug auf die häußliche Mundhygiene, der ausbalancierten Ernährungs- und  Lebensgewohnheiten und durch die konsequente lebenslange professionelle Betreuung des Praxis-Teams in regelmäßigen Abständen (in der Regel alle 3 Monate) kann ein erneutes Auftreten der Erkrankung auf ein Minimum reduziert werden.

Parodontitis-Check

Wie steht es um Ihre Mundgesundheit?

1. Wie oft putzen Sie täglich Ihre Zähne?

  • Weniger als einmal (0)
  • Einmal (1)
  • Zweimal (2)
  • Öfter (3)

2. Wie oft gehen Sie zu einer Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt?

  • Weniger als einmal (0)
  • Einmal (1)
  • Zweimal (2)
  • Öfter (3)

3. Wie oft lassen Sie sich eine Professionelle Zahnreinigung machen?

  • Weniger als einmal (0)
  • Einmal (1)
  • Zweimal (2)
  • Öfter (3)

4. Benützen Sie Zahnseide oder Interdentalbürste zur Reinigung der Zahnzwischenräume?

  • Selten bis nie (0)
  • Manchmal (1)
  • Zweimal in der woche (2)
  • Jeden Abend (3)

5. Wie lange putzen Sie sich die Zähne?

  • Nach Gefühl, unter zwei Minuten (0)
  • Nach Gefühl, über zwei Minuten (1)
  • Nach einem bestimmten System, über zwei Minuten (2)
  • Nach einem bestimmten System , über 4 Minuten (3)

6. Womit putzen Sie sich die Zähne?

  • Manuelle Zahnbürste (0)
  • Elektrische Zahnbürste mit einem länglichen Kopf (1)
  • Elektrische Zahnbürste mit einem runden Kopf (2)
  • Elektrische-Schall Zahnbrüste (3)

7. Wie ist Ihre Essverhalten?

  • Mehlspeisen und gekochte, weiche Speißen, Fast-Food (0)
  • Obst und Gemüse (1)
  • Biologische Vollwertkost(2)
  • Ich esse viel Fisch, Ost und Gemüse (3)

8. Trinken Sie Fruchtsäfte, säurehaltige Getränke, Eistee, Limonade, Kaffee oder Tee mit Zucker, außerhalb der Mahlzeiten?

  • Häufig (0)
  • Manchmal (1)
  • Selten (2)
  • Sogut wie nie (3)

9. Rauchen Sie?

  • Ja, bis zu 20 Zigaretten am Tag (0)
  • Ja, bis zu 5-10 Zigaretten am Tag (1)
  • Ja, bis zu 5 Zigaretten am Tag, bzw. seltener (2)
  • Nein (3) 

10. Wieviele Zähne sind noch unversehrt?

  • 0-4 (0)
  • 4-8 (1)
  • 8-16 (2)
  • 17-32 (3)

Auswertung:

0-10 Punkte: Melden Sie sich schnellstmöglich zu einer Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt an, lassen Sie sich eine professinelle Zahnreinigung machen und über die optimale Ernährung und Pflege informieren.

11-20 Punkte: Ihre Zahngesundheit liegt im Durchschnitt. Das bedeutet, Sie könnten noch einges mehr dafür tun. Melden Sie sich zu einer Kontrolluntersuchung und professioneller Zahnreinigung an.

21-30: Sie haben eine sehr gute Mundhygiene und haben die besten Voraussetzungen dafür, Ihre Zähne langfristig gesund zu erhalten. Lesen Sie jedoch nochmals die Fragen durch und denken Sie bitte darüber nach, ob Sie noch etwas verbessern können.