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Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin
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Dr. / Med. Univ. Budapest
Master of Arts - Integrated Dentistry
Master of Business Administration
Edith Nadj-Papp
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Ernährungsberatung

Es liegen zahlreiche Studien vor, die den Zusammenhang von Ernährung und der Entstehung von Parodontitis belegen. Neuste Arbeiten stellen die positive Wirkung von Mikronährstoffen bei der Beeinflussung von Parodontitis dar - z.B. die Wirkung von Vitaminen und Spurenelementen. Dabei liegt die Bedeutung nicht nur bei den einzelnen Stoffe, sondern auch auf dessen Kombination. Dieses therapeutische Konzept einer vitaminreichen, Mineralsoffbalancierten antientzündlichen Ernährung wenden wir auch bei der Parodontitis an.

Dazu kommt, dass immer mehr Menschen unter Fettsucht leiden. Das ist nicht nur aus allgemeinärztlichen Gründen bedenklich. Auch aus der Sicht der ganzheitlichen Zahnmedizin und Umweltzahnmedizin hat die Fettsucht eine negative Auswirkung auf den Gesundheitszustand im Mundbereich.

Denn Fettsucht führt zu erhöhten Blut-Werten von Entzündungsfaktoren und regt somit chronisch-systematische Entzündungen an. So auch im Mund. Nicht nur Karies, sondern auch Zahnfleischentzündungen und Parodontitis können sich leichter Ausbereiten.   

Mit der verbesserten Mundhygiene, Ihrem neuen Bewusstsein und einigen wichtigen Informationen über zahngesunde Ernährung können Sie beim Zahnarzt abnehmen.

Das Ergebnis, wird dann mit Hilfe von Mundakupunktur, Ohrakupunktur, Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Bach-Blütentherapie, Hypnose und Orthomolekulare- Medizin  abgerundet und stabilisiert.

Fangen wir gleich mit Ihrem Bewusstsein an:

Jeder Liter einer bekannten braunen US-Brause erhält 45 Stück Würfelzucker. Stellen Sie sich mal vor, sie müssten diese Zuckerstückchen hintereinander essen! Denken Sie bitte auch daran, dass Naturzucker (Honig, Ahornsirup, Obst etc.) auch Zucker ist und somit Ihren Zähnen schadet.

Es kommt jedoch nicht nur auf die Gesamtmenge, sondern auch auf die Häufigkeit der Einnahme an. Zähne von Naschkätzchen schwimmen so zu sagen in Zucker und Säure. Darunter leiden nicht nur die Figur sondern auch die Zähne.

Essen Sie klassisch, nur drei Mahlzeiten am Tag. Essen Sie sich zu diesen Mahlzeiten bewusst satt.

Halten Sie sich an den Kinderreim:

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann. Ein kräftiges Frühstück ist die halbe Miete. Verzichten Sie auf Zwischenmahlzeiten. Nehmen Sie statt dessen Kaugummi. Das lenkt ab, kräftigt die Kaumuskulatur und hilft gegen den Stressabbau. Auch saurer Sprudel, ist sauer! Trinken Sie stilles Wasser oder ungesüßten Tee.

Essen Sie viel Käse (reich an Kalium und Phosphat, hilft den pH-Wert im Mund aufrecht zu erhalten und regeneriert den Zahnschmelz)

Essen Sie viel fasrige Rohkost (regt die Speichelbildung an, neutralisiert Säuren, massiert das Zahnfleisch und die Zwischenräume). Trinken Sie grünen Tee (tötet die Keime ab).

Xylit - Birkenzucker - Das süße Wunder

Gesundheitsministerien und Zahnärzte empfehlen die Verwendung von Xylit (Xylitol) zur aktiven Mundgesundheitsvorsorge. Mehrere Studien belegen, dass Xylit den Wachstum von Karies-auslösenden-Bakterien maßgeblich hemmt und den pH-Wert des Speichels innerhalb 5 Minuten neutralisiert. Deshalb wird nach dem Essen das Kauen von eines Xylit haltigen Kaugummis empfohlen, wenn eine sofortige Zahnreinigung nicht möglich ist.

Orthomolekulare-Medizin

"Du bist was Du isst", sagte Hippokrates vor ca. 2500 Jahren und er hatte Recht. Bestätigt wurde er unter Anderem durch die traditionell chinäsische Medizin (TCM) und von Linus Pauling, den amerikanischen Nobelpreisträger und Begründer der modernen hypoallergenen Orthomolekularer-Medizin.

Durch die ständige Zunahme an Stress und Umweltbelastungen steigt der Bedarf an biologisch wertvollen Nahrungsmitteln. Unter berücksichtigung ganzheitlicher Therapieverfahren spielen somit die Aufnahme an Vitaminen und Spurenelemente eine außerordentlich wichtige Rolle.

Ein ungünstiges Verhältnis von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß in der Nahrung sowie Mangel an Vitaminen und Spurenelementen reduzieren die körpereigene Abwehr, haben Einfluss auf die Pufferkapazität des Speichels und des gesamten Körpers und können somit die Prognose bei Parodontitis deutlich verschlechtern.

Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit der prophylaktischen und therapeutischen Anwendung von Vitalstoffen. Gerade die hochgradig industriell hergestellte und weiterverarbeitete Nahrungsmittel der heutigen Welt haben nicht mehr den wünschenswerten Gehalt an wichtigen Mikronährstoffen.

Nach der internationalen Literatur zeigen folgende Nährstoffe häufige Defizite: Vitamin B1, B6, Vitamin C und D, Folsäure, Magnesium, Selen und Coenzym Q10.

Der individuelle Bedarf kann durchaus sehr unterschiedlich sein und ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wie z.B. Verzehr von Genussgifte (Alkohol, Tabak, Zucker), psychische Belastungen (Stress), chronische Erkrankungen, Belastungen durch Umweltgifte.

Mit Hilfe der Orthomolekularer-Medizin können akute und chronische Schmerzsymptome des Zahnfleisches, Haltungsstörungen und Darmstörungen behandelt werden.

Die Therapie beruht auf die Zunahme an reinen Mineralien, Spurenelementen, Omega-Fettsäuren und Vitaminen zur Verbesserung der Entgiftung der Grundregulation, zur  Darmsanierung und auf der Umstellung der Nahrungsgewohnheiten, wie frische Ökokost aus der Region, ausgewogene, regelmßige und in Ruhe verbrachte Mahlzeiten.